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Lau Lukkarila with Luca Bonamore, Ju Aichinger und Manuel Riegler

Kneading To The 3rd Millennia

Lau Lukkarila

Dunkel und wunderschön chaotisch ist der Kosmos, den Choreograf*in Lau Lukkarila, Performer Luca Bonamore, Visual Designer*in Ju Aichinger und Musiker Manuel Riegler auf der Bühne kreieren. Fundstücke, Bandproben, Grunge, Bedürftigkeit, Out-of-Order-Tänze und dichte neuronale Reize treffen aufeinander. Situationen ergeben sich, Perücken wandern über Köpfe, ein Teig wird geknetet. Stimmungen wechseln, fließen ineinander und verändern sich. Menschen und Dinge suchen sich ihren Platz, schaffen Zusammenhänge, Lieder tauchen auf. Es kristallisiert sich eine Bewegung heraus, die nicht einfacher und zugleich nicht allumfassender sein könnte, jene des Lebens: Zusammenkommen, vergehen, neu entstehen, verlaufen, sich verfestigen, wieder auflösen und neu beginnen.

In englischer Sprache | Dauer: 60 Minuten

11.10. | Im Anschluss: Nachgespräch mit Sarah Israel (Dramaturgin des Festivals)


english version

The cosmos created by choreographer Lau Lukkarila, performer Luca Bonamore, visual designer Ju Aichinger and musician Jan Riegler is dark and beautifully chaotic. Random findings, band rehearsals, grunge, neediness, out-of-order dances and dense neuronal stimuli collide, situations arise, wigs wander across heads, a dough is being kneaded. Moods are changing, flowing into each other and transforming. Humans and objects find their place, create context. Songs emerge. A movement is manifesting that couldn’t be simpler, and at the same time more boundaryless: the movement of life coming together and falling apart, forming anew, dispersing, solidifying, dissolving – and starting again.

In English | Duration: 60 minutes

11.10. | Afterwards: follow-up conversation with Sarah Israel (Dramaturgin des Festivals)

Kurzbiografien

Lau Lukkarila (they/them, kein Pronomen) ist in Oulu, Finnland, geborene Choreograf*in und Performer*in. Lau studierte an der Metropolia University of Applied Sciences in Helsinki und an der Royal School of Performing Arts in Madrid, und lebt heute in Wien. 2018 erhielt Lau das START-Stipendium des österreichischen Bundeskanzleramtes für Musik und darstellende Kunst sowie das danceWEB-Stipendium beim ImPulsTanz Festival. Jüngsten Arbeiten sind Trouble (2019) beim Rakete Festival im Tanzquartier Wien, NYXXX (2020) bei imagetanz mit brut Wien und Lapse (2022) mit Luca Bonamore beim S_P_I_T Festival im Tanzquartier Wien. Unter Laux (Schoßhund) hat Lau zwei Internet EP’s veröffentlicht: Superlike (2019) und Hufklang (2020). In den performativen Arbeiten sucht Lau nach interdisziplinären Begegnungen, hingebungsvoller Unbeholfenheit und nach der Anwesenheit eines emotionalen Körpers in Tanz und Performance.


english version

Lau Lukkarila (they/them) is a choreographer and performer born in Oulu, Finland. Currently based in Vienna, they graduated from Metropolia University of Applied Sciences in Helsinki and Royal School of Performing Arts in Madrid. In 2018, they were granted a music and performing arts scholarship by the Federal Chancellery of Austria as well as the danceWEB-scholarship at ImPulsTanz Festival. Their most recent works are Trouble (2019) at Rakete Festival, Tanzquartier Wien, NYXXX (2020) at imagetanz with brut Wien and Lapse (2022) with Luca Bonamore at S_P_I_T Festival at Tanzquartier Wien. Going by Laux (lap dog) they released two online EPs, Superlike (2019) and Hufklang (2020). In their performative works, they seek out interdisciplinary encounters while exploring devoted awkwardness and the presence of the emotional body.

Eine Koproduktion von not your babe und Freischwimmen, die Produktionsplattform für Performance und Theater, getragen durch brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, HochX Theater und Live Art München, LOFFT – DAS THEATER Leipzig, Schwankhalle Bremen, SOPHIENSÆLE Berlin und Theater Rampe Stuttgart, unter Geschäftsführung der SOPHIENSÆLE GmbH. Freischwimmen wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V. Mit freundlicher Unterstützung von Kone Foundation, Kulturabteilung der Stadt Wien, Pro Helvetia und Finnland-Institut in Deutschland und Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.