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Sandra Chatterjee mit Arko Mukhaerjee, Kanishka Sarkar, Veronika Wagner

Smells Of Coexistence. The Bee Of The Heart

Christoph Mukherjee, Ashram photo archive

Was machen wir mit Gerüchen, die wir nicht kennen und vielleicht nicht mögen? Können Gerüche koexistieren? Wie riecht menschliche Koexistenz? Gerüche können uns an das erinnern, was wir hinter uns gelassen haben. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil dessen, was wir als Heimat empfinden und können helfen, Heimat (wieder)aufzubauen. Gerüche stehen aber auch für politische Ausgrenzung, Konflikte oder Widerstand. Smells of Coexistence ist eine Performance, die Tanz, Musik, Interaktion mit dem Publikum und Gerüche zusammenführt. Zentrale Themen dabei sind Migration und Flucht: Sandra Chatterjees Arbeit mit Bewegung zu Gerüchen, hier mit Duduzile Voigts, trifft auf Ashrams (Kanishka Sarkar und Arko Mukhaerjee) einzigartige Mischung aus Live-Electronica, Loops, Grooves und Samples, gemischt mit Liedern und Melodien aus der ganzen Welt, mit Songs of Loss, Rebuilding, Survival und Resistance.

Kurzbiografien

Smells of Coexistence. The Bee of the Heart ist ein Projekt von Sandra Chatterjee mit Arko Mukherjee, Kanishka Sarkar, Duduzile Voigts und Veronika Wagner. Im losen Verbund arbeiten sie seit 2019 zu Gerüchen und ihrer politischen Dimension.

Sandra Chatterjee, Choreografin, Wissenschaftlerin und Ko-organisatorin der Plattform CHAKKARs – Moving Interventions, ist interessiert an direkter Interaktion mit dem Publikum und versucht, Sinne einzubeziehen, mit denen wir normalerweise nicht arbeiten, z. B. den Geruchssinn.

Arko Mukhaerjee, einzigartiger Sänger und Multiinstrumentalist, erforscht die migratorischen Aspekte von Musik und erkundet Verbindungen pan-indischer Musik mit der Musik Afrikas, Europas und der Amerikas. Er hat auf bedeutenden Musikfestivals in Europa, Amerika, Bangladesch und Nepal gespielt, arbeitet mit seinem eigenen flexiblen Kollektiv und mit dem Live-World-Electronica-Projekt Ashram.

Kanishka Sarkar, ebenfalls Teil von Ashram, ist einer der Gründungsmitglieder der bengalischen Pop/Rock-Band Cactus und produziert Musik für Indie-Filme, Werbespots und Alben.

Duduzile Voigts studierte Zeitgenössischen Afrikanischen Tanz und Psychologie in Kapstadt und studiert aktuell Kultur- und Religionswissenschaften in Berlin. Ein zentrales Thema ihrer aktuellen künstlerischen Tätigkeit ist der post-koloniale Diskurs hinsichtlich des Verhältnisses zu unserer Umwelt und dem Zugang zu Natur als Privileg.

Veronika Wagner studierte Theaterwissenschaft und Iranistik. Sie ist Autorin für die Neue Deutsche Biografie, Dozentin am Institut für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität und arbeitet als Dramaturgin in der freien Szene. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind Posthumanismus und Postkolonialismus sowie tagesaktuelle Diskurse.

 

 

 

Eine Koproduktion von Sandra Chatterje und FREISCHWIMMEN, die Produktionsplattform für Performance und Theater, getragen durch brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, HochX Theater und Live Art München, LOFFT – DAS THEATER Leipzig, Schwankhalle Bremen, SOPHIENSÆLE Berlin und Theater Rampe Stuttgart, unter Geschäftsführung der SOPHIENSÆLE GmbH. FREISCHWIMMEN wird ermöglicht im Rahmen des Programms „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.